Tower Run ist jetzt noch schneller geworden

Das Spiel Tower Run von Voodoo ist seit Monaten in den Games-Charts und es hat erneut ein Update erhalten. In dem Game müsst ihr stapeln, aber keine Blöcke, sondern Menschen. Ob das Spaß macht und wie es mit den Werbeeinblendungen aussieht, erfahrt ihr hier. Von Voodoo hat es lange keine neue Spiele-App gegeben, mal schauen, was sich so alles getan hat. Das Game Tower Run ist natürlich kostenlos für iOS und Android erhältlich.

Und so funktioniert Tower Run: Es gibt kein wirkliches Tutorial und ihr legt direkt los. Auf dem Display erscheint eine Läuferin auf einer Bahn. Tippt auf das Display und sie rennt automatisch los. Tippt im richtigen Moment, nämlich wenn ihr einen Kreis berührt, erneut auf das Display. Eure Figur wird springen. Und im besten Fall auf den Schultern anderer Menschen landen.

Tower Run ist eine echte Herausforderung

Dies macht ihr in jedem Level mehrere Male. Es ist nicht schlimm, wenn ihr nicht den perfekten Absprung absolviert. Denn es kommt vielmehr darauf an, wie viele Menschen am Ende noch die Ziellinie erreichen. Und dann die Zieltreppe nach oben schaffen.

Tower Run ist das neue Spiel aus dem Hause Voodoo
So sehen die offiziellen Screens zum Voodoo-Spiel Tower Run aus

Wenn ihr eine Runde gespielt habt, werdet ihr sofort verstehen, wie das gemeint ist. Aber schon in der zweiten Spielrunde seht ihr, das weitere Hindernisse hinzukommen.

Lauft nicht gegen die Wand, sondern springt im richtigen Moment ab, damit wenigstens einer eurer Charaktere auf der höherliegenden Ebene weiterlaufen kann.

Dort warten natürlich weitere Figuren, auf die er oder sie springen kann, damit der Menschenturm weiter wachsen kann. Sobald ihr das geschafft habt, werdet ihr euch sicherlich das erste Mal ärgern (iOS-Link zum Spiel).

Denn es erscheint Werbung. Und leider ist es so, dass wahrhaftig nach jedem Versuch Werbung erscheint (holt euch hier die Android-Version des Spiels).

Hier einige Tipps zum Spiel Tower Run

  1. Verliert ihr beispielsweise im vierten Lauf auch nur eine Figur, könnt ihr gleich das Game beenden, denn ihr werdet niemals über die große Mauer gelangen können
  2. Wer mag, kann direkt vor dem Spielstart auf +3 klicken (es startet dann aber auch direkt Werbung, denn dieser Booster muss ja irgendwie „bezahlt“ werden).+3 bedeutet, dass eure Figur drei weitere Figuren auf die Schultern bekommt. Wenn ihr bei einem Sprung zu früh seid, verliert ihr vermutlich eine Figur, werdet kleiner und schafft vielleicht eine Hürde nicht. Demnach ist es besser, so hoch wie möglich zu sein
  3. Die Münzen nutzen euch aktuell noch nichts
  4. Die Kameraführung ist blöd, denn ihr seht an manchen Stellen zu spät, was hinter der nächsten Ecke auf euch wartet und ihr verpasst eventuell einen Sprungpunkt oder lauft gegen ein Hindernis
  5. Ab dem 15. Level kommen Wolken hinzu; es kann sein, dass ihr dann nichts mehr seht (vielleicht sollten die Macher nochmals an die App, denn daran verzweifeln sicherlich viele GamerInnen)

Doch weiter zum Spiel. Ihr könnt nämlich auch Münzen einsammeln. Wofür ihr diese benötigt? Das frage ich mich auch. Man kann keine weitere Features „kaufen“ – und eine zweite Sache, die mich stört: Man kann sich nicht mit einem Konto einloggen, sodass ihr nicht gegen Freunde spielen könnt. Social Gaming schaut anders aus.

Das sind die Features des Spiels Tower Run

  • Schöne Grafiken (aber nichts besonderes)
  • Einfache Steuerung, weil ihr nur tippen müsst
  • Optionale In-App-Käufe
  • Weitere Voodoo-Games erhaltet ihr hier – und es gibt eine Menge davon!
  • Es gibt relativ viel Werbung im Spiel

Fazit: Tower Run kann man spielen – für einen kurzen Moment. Es wird leider sehr schnell langweilig, weil die Aufgabe an sich immer gleich bleibt. Auch die Kameraführung irritiert mich ein wenig, denn manchmal kann man einfach nichts dafür, weil man nichts sieht. Oder eben zu spät. Dass die Werbung zu massiv ist, wird sich Voodoo bewusst sein und vermutlich so ihr Game refinanzieren wollen. Dass man aber auch so seine Spieler vergrault, sollten die Franzosen auch auf dem Schirm haben. Es geht ja auch oft anders.