Fake Island – Totaler Abriss ist ein explosives Spiel mit 120 Levels

Fake Island von den Unico Studios ist ein explosives Spiel. Denn in diesem Gratisspiel müsst ihr berühmte Bauten in die Luft jagen. Wieso das Spaß machen kann, erfahrt ihr hier. Vorweg sei aber erwähnt, dass das Spiel eine kleine Macke hat. Welche, das erfahrt ihr hier.

Und so funktioniert Fake Island: Das Spiel benötigt kein wirkliches Tutorial, denn eure Aufgabe ist schnell klar und eindeutig. Ihr müsst Sprengstoff an den Stellen legen, von denen ihr annehmt, dass diese euer Gebäude sprengen wird. Da das Spiel physikbasiert ist, solltet ihr genau überlegen, wo ihr euer Dynamit platziert.

Fake Island bietet euch jede Menge ikonischer Bauten

Nach jedem Gebäude, das ihr gesprengt habt, erhaltet ihr eine Statistik. Diese besagt, wie akkurat ihr gesprengt habt. Und seht auch sofort, welche Spieler besser waren als ihr selbst.

Auch der Nachbau des Eiffelturms muss  in Fake Island gesprengt werden
Auch der Nachbau des Eiffelturms muss in Fake Island gesprengt werden

Es nützt bei dem Spiel übrigens nichts, das Dynamit unüberlegt irgendwo zu platzieren. Und manchmal müsst ihr auch zwei Gebäude abreißen und das mag zunächst unmöglich erscheinen, wenn ihr zu wenig Sprengstoff habt. Platziert euer Dynamit so, dass der zweite Turm (hier der Schornstein) vom ersten mitgerissen wird.

Ihr könnt die Reihenfolge eurer Sprengung festlegen. Achtet auf die Zahl, denn diese gibt an, welcher Sprengstoff zuerst detonieren wird.

Fake Island bietet euch immer wieder nette Geschichten

Wenn ihr das vierte Level gemeistert habt, erhaltet ihr eine Nachricht des Pariser Bürgermeisters. Dieser ist empört darüber, dass jemand den Eiffelturm geklont hat und bitte euch, den Nachbau in die Luft zu jagen. Nichts einfacher als das.

Im neunten Level will der Bürgermeister von Las Vegas, dass ihr ihm helft, denn jemand hat den Stratosphere Tower nachgebaut. Auch dieser muss weg. Das wird euch auch gelingen, ganz sicher.

Fake Island: Las Vegas kann aufatmen, die Sprengung ist geglückt
Las Vegas kann aufatmen, die Sprengung ist geglückt

Bedenkt, dass ihr nicht unendlich viel Zeit habt, denn nach 10 Sekunden sollte der Turm gefallen sein. Aber manchmal fällt ein Turm oder Gebäude in Zeitlupe – klickt nicht zu schnell auf „Wiederholen“, sondern wartet, ob eure Sprengung nicht doch erfolgreich war.

Fake Island lässt euch ganz nah am Geschehen teilhaben

Ihr könnt, wenn ihr auf das Kamerazeichen am unteren Spielfeldrand klickt, näher an das Geschehen heranzoomen. Zusammen mit den Geräuschen ist das ein abgedrehter Spaß.

Ich spiele das Game jetzt seit gut einer halben Stunde. Die ersten Spielminuten erschien so gut wie keine Werbung. Jetzt aber mittlerweile nach jedem Sprengversuch. Mal schauen, wie lange ich das noch aushalte.

Bei größeren Gebäuden reicht der Sprengstoff nicht, sodass man gezwungen wird, aktiv auf Werbung zu klicken – oder mit echtem Geld mehr Dynamit zu kaufen (davon rate ich aber wie immer ab).

Das sind die Features des Spiels Fake Island

  • Gute Grafiken
  • Einfache Steuerung
  • Nette Story
  • Es gibt zwei Spielmodi (Karriere und Künstliche Insel)
  • Aktuell gibt es 120 Levels – aber einige wiederholen sich
  • Optionale In-App-Käufe
  • Offline spielbar

Fazit: Fake Island kann man spielen, denn es macht Spaß. Es ist kein Idiotenspielchen, weil man genau überlegen muss, wo man den Sprengstoff platziert. Ich finde es gut. Trotz allem.