Dusk Climber ist nur auf Englisch erhältlich, aber leicht verständlich (Credit: mit KI generiert)
Ein Finger, ein Berg und die Frage: Wie weit kommst du diesmal? Dusk Climber: Climb & Compete macht aus Klettern und Parkour ein ungewöhnliches Geschicklichkeitsspiel für das iPhone. Statt komplizierter Steuerung setzt die kostenlose Spiele-App von Entwickler Ivan Onoprienko auf ein denkbar einfaches Prinzip: zielen, springen, festhalten und möglichst nicht abstürzen.
Ganz so einfach, wie es klingt, ist das allerdings nicht. Denn bei Dusk Climber spielt die Physik eine entscheidende Rolle. Schwung, Timing und die richtige Richtung bestimmen darüber, ob der nächste Felsvorsprung erreicht wird oder der Kletterer wieder nach unten fällt.
Das Spiel ist kostenlos für das iPhone erhältlich und benötigt mindestens iOS 16. Die aktuelle Version umfasst rund 166 MB.
Worum geht es bei Dusk Climber?
Das Ziel lässt sich in einem Satz erklären: Klettere so hoch wie möglich.
Dusk Climber kombiniert Elemente eines Geschicklichkeitsspiels mit Physik, Parkour und Highscore-Jagd. Die Spielfigur bewegt sich durch verschiedene Landschaften nach oben und muss dabei Plattformen, Felsen, Äste, Seile und andere Haltepunkte erreichen.

Die Steuerung funktioniert mit nur einem Finger:
- Wischen bestimmt die Richtung des Sprungs.
- Loslassen lässt die Figur springen.
- Antippen hilft dabei, sich an Kanten hochzuziehen.
Was zunächst simpel wirkt, verlangt schnell ziemlich viel Gefühl. Die Spielfigur besitzt Gewicht und Schwung. Wer einfach nur hektisch von Plattform zu Plattform springt, landet deshalb regelmäßig dort, wo er eigentlich nicht hinwollte.
Besonders wichtig ist der richtige Rhythmus. Man läuft über Plattformen, geht vor einem Sprung in die Hocke, nutzt den Schwung und versucht anschließend, eine Kante zu erwischen. Mehrere gelungene Aktionen hintereinander bringen zusätzliche Technikpunkte und Combos.
Fünf unterschiedliche Welten
Für Abwechslung sorgen fünf verschiedene Gebiete, die nach und nach erklommen werden.
Los geht es in einer Landschaft im Abendlicht, Dusk Valley genannt. Später führt der Weg durch überwucherte Gärten (Hanging Gardens), unterirdische Bereiche (Mountain Depths), felsige Schluchten (Rock Canyon) und schließlich bis zu einem verschneiten Gipfel, der auf Englisch Snowy Summit heißt.
Dabei verändert sich nicht nur die Optik. Bewegliche Plattformen, Seile, Äste, instabile Untergründe und zerbrechende Tritte sorgen dafür, dass sich die einzelnen Abschnitte unterschiedlich spielen. Wer ein neues Gebiet erreicht hat, schaltet es frei und kann spätere Durchläufe dort mit einem neuen Punktestand beginnen.

Das aktuelle Update auf Version 1.0.4 hat diese Abschnitte noch einmal erweitert. Inzwischen gibt es laut Entwickler über die fünf Biome verteilt jeweils 15 Hindernisvarianten und 15 unterstützende Elemente. Dazu gehören unter anderem Windböen, instabile Flächen, bewegliche Hindernisse sowie federnde und balancierende Plattformen. Der Schwierigkeitsgrad soll dabei schrittweise steigen.
Nicht nur klettern, sondern Rekorde jagen
Nicht nur klettern, sondern Rekorde jagen Dusk Climber ist kein klassisches Levelspiel, das nach einmaligem Durchspielen erledigt ist. Ein wichtiger Teil des Konzepts besteht darin, den eigenen Rekord immer wieder zu verbessern.
Über Apples Game Center lassen sich die eigenen Ergebnisse mit Freunden und Spielern aus aller Welt vergleichen.
Und hier wird es schnell sportlich: Im aktuellen weltweiten Ranking liegt Renata.hes mit 7.220 Punkten an der Spitze. Dahinter folgen unter anderem IvanSoyer mit 5.210 Punkten, hinter dem Entwickler Ivan Onoprienko selbst steckt, sowie NOEN mit 3.220 Punkten.
Gerade dieser weltweite Vergleich macht einen großen Teil des Reizes aus. Denn selbst wenn man glaubt, schon ziemlich gut zu sein, zeigt die Rangliste schnell, dass nach oben noch einiges möglich ist.
Zusätzlich gibt es tägliche Herausforderungen, versteckte Geheimnisse und ein Journal, in dem die eigenen Fortschritte dokumentiert werden.Das Journal zeigt Erfolge und verrät mehr über die Spielwelt
Eine besonders nette Ergänzung ist das Journal.
Dort kann man sich über die eigenen Erfolge informieren und nachverfolgen, was man im Spiel bereits geschafft hat. Gleichzeitig enthält das Journal Hinweise auf Besonderheiten und Geheimnisse innerhalb der Spielwelt.
Welche das genau sind, soll an dieser Stelle aber nicht verraten werden.
Denn gerade das Entdecken gehört zu Dusk Climber dazu. Wer sich aufmerksam durch die verschiedenen Gebiete bewegt, findet mehr als nur den nächsten Felsvorsprung.
Weitere Silhouetten freischalten
Neben neuen Rekorden lassen sich auch verschiedene Silhouetten beziehungsweise Charakter-Looks freischalten.
Zur Auswahl gehören unter anderem:
- Lighthouse Keeper
- Sky Courier
- Polar Explorer
- Alpinist
- Night Wanderer
Dazu kommt der Halloween Keeper, der für 480 Diamanten freigeschaltet werden kann.
Damit verändert sich zwar nicht das grundlegende Gameplay, aber die verschiedenen Figuren sorgen dafür, dass man dem eigenen Kletterer einen anderen Look geben kann. Gerade bei einem Spiel, das man immer wieder startet, ist diese kleine Individualisierung durchaus motivierend.
Sicherheitsseile verhindern besonders frustrierende Abstürze
Mit einem der ersten Updates wurden außerdem Sicherheitshaken und Seile eingeführt.
An geeigneten Stellen lässt sich ein Sicherungspunkt setzen. Misslingt anschließend ein Sprung, kann das Seil einen kompletten Absturz verhindern und die Figur wieder nach oben klettern. Die Sicherungsleine besitzt dabei nur eine begrenzte Länge.
Das nimmt Dusk Climber etwas von der Härte, ohne das eigentliche Geschicklichkeitsspiel überflüssig zu machen.
Zwischen den einzelnen Welten gibt es außerdem kleine sichere Camps mit Zelten und Lagerfeuern. Erreicht man schließlich den Gipfel, wartet dort ein besonderer Abschluss.
Sparks, Diamanten und freischaltbare Inhalte
Beim Klettern lassen sich verschiedene Belohnungen sammeln, mit denen neue Inhalte freigeschaltet werden können. Dazu gehören insbesondere die verschiedenen Silhouetten und kosmetischen Varianten. Wer schneller an bestimmte Inhalte kommen möchte, kann auf optionale In-App-Käufe zurückgreifen.
Ein Abonnement gibt es nicht. Die zusätzlichen Käufe sind freiwillig und für das eigentliche Klettern nicht zwingend erforderlich.
Das aktuelle Update bringt neue Hindernisse
Interessant ist vor allem, wie schnell der Entwickler sein Spiel derzeit weiterentwickelt.
Dusk Climber erschien erst vor gut drei Wochen für iOS. Seitdem wurden bereits mehrere Aktualisierungen veröffentlicht. Die aktuelle Version erweitert vor allem die Kletterstrecken und deren Schwierigkeitsgrad.
Neu hinzugekommen sind unter anderem zusätzliche Hindernisse, Wind, bewegliche Gefahren und verschiedene Plattformtypen. Gleichzeitig wurden Farben und Kontraste überarbeitet und kleinere grafische Fehler korrigiert.
Auch der tägliche Parcours wurde stärker in den Mittelpunkt gerückt. Wer möchte, kann sich an neue Herausforderungen erinnern lassen und regelmäßig versuchen, den eigenen Rekord zu verbessern.
Ein Indie-Spiel von Ivan Onoprienko
Hinter Dusk Climber steht kein großes Mobile-Games-Studio, sondern der unabhängige Entwickler Ivan Onoprienko. Dass er selbst aktiv spielt, sieht man übrigens auch direkt in der weltweiten Rangliste: Unter dem Namen IvanSoyer ist er aktuell mit 5.210 Punkten weit vorne vertreten.
Das passt gut zum Charakter des Spiels. Dusk Climber wirkt nicht wie ein anonym produziertes Mobile Game, sondern wie ein Projekt, an dem kontinuierlich weitergearbeitet und ausprobiert wird.
Ist Dusk Climber kostenlos?
Ja. Dusk Climber: Climb & Compete kann kostenlos heruntergeladen und gespielt werden.
Es gibt allerdings optionale In-App-Käufe für zusätzliche Inhalte und kosmetische Freischaltungen. Ein kostenpflichtiges Abonnement bietet das Spiel nicht an.
Dusk Climber im Überblick
- Name: Dusk Climber: Climb & Compete
- Entwickler: Ivan Onoprienko
- Genre: Action, Geschicklichkeit, Physik-Kletterspiel
- Preis: kostenlos
- In-App-Käufe: ja, optional
- Abonnement: nein
- Plattform: iPhone
- Voraussetzung: iOS 16.0 oder neuer
- Größe: rund 166 MB
- Steuerung: mit einem Finger
- Game Center: weltweite Ranglisten
- Extras: Journal, Geheimnisse, Silhouetten, Daily Challenges
Fazit: Simples Prinzip mit erstaunlich viel Herausforderung
Dusk Climber gehört zu den Spielen, deren Grundidee man innerhalb weniger Sekunden verstanden hat. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass man sie ebenso schnell beherrscht.
Gerade die Kombination aus einfacher Ein-Finger-Steuerung und physikbasierter Bewegung macht den Reiz aus. Jeder Sprung hängt von Timing, Winkel und Schwung ab. Dazu kommen unterschiedliche Landschaften, Hindernisse, tägliche Herausforderungen, ein Journal, freischaltbare Silhouetten und weltweite Ranglisten.
Besonders motivierend ist dabei der direkte Vergleich mit anderen Spielern. Wer einmal angefangen hat, den eigenen Highscore zu verbessern, dürfte sich schnell dabei ertappen, doch noch einen weiteren Versuch zu starten.
Und dann noch einen.
Wer Geschicklichkeitsspiele mag, bei denen ein gescheiterter Sprung eher anspornt als frustriert, sollte Dusk Climber ausprobieren.
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