Little Kitty Big City

Little Kitty Big City im Test: Süße Katze, große Abenteuer, aber lohnt sich das Spiel wirklich?

Eine kleine schwarze Katze, eine große Stadt und viel Unsinn: Little Kitty Big City von den Double Dagger Studios aus den USA gibt es nach dem Erfolg auf PC und Konsole jetzt auch für Android und iOS. Ich habe mir das Katzenabenteuer angesehen. Warum ich es durchaus empfehlen kann, weshalb mich aber nicht alles überzeugt und was hinter den unterschiedlichen Bewertungen steckt, erfährst du hier.

Manchmal reicht schon eine gute Spielidee, um mich neugierig zu machen. Bei Little Kitty, Big City war es eine schwarze Katze mit riesigen grünen Augen, die nach einem unfreiwilligen Ausflug plötzlich mitten in einer fremden Stadt landet. Statt Monster zu besiegen oder unter Zeitdruck Aufgaben abzuarbeiten, darfst du hier das tun, was Katzen vermutlich am liebsten machen: herumschnüffeln, auf alles Mögliche klettern, Gegenstände herunterwerfen und andere Lebewesen gehörig auf die Nerven gehen.

Little Kitty Big City kennen bereits viele Konsolenspieler

Das Spiel stammt vom unabhängigen Entwicklerstudio Double Dagger Studio und erschien bereits am 9. Mai 2024 für PC, Xbox und Nintendo Switch. Mittlerweile ist es auch für PlayStation erhältlich. Seit dem 12. Oktober 2026 kannst du das Abenteuer außerdem auf deinem Smartphone oder Tablet spielen.

Der offizielle Trailer zum Spiel Little Kitty Big City

Ich finde, dass die Grundidee auch auf dem Handy funktioniert. Allerdings gibt es bei der mobilen Umsetzung einige Schwächen, über die du vor allem dann Bescheid wissen solltest, wenn du die Vollversion kaufen möchtest.

Worum geht es in Little Kitty Big City?

Am Anfang könnte die Welt für unsere Katze kaum schöner sein. Sie schläft gemütlich an einem Fensterplatz, bis sie das Gleichgewicht verliert und mehrere Stockwerke in die Tiefe fällt. Zum Glück übersteht sie den Sturz unbeschadet. Nur ist ihr gemütliches Zuhause jetzt ziemlich weit entfernt.

Deine Aufgabe besteht darin, die Katze wieder nach Hause zu bringen. Klingt einfach, wäre da nicht die große Stadt mit all ihren verlockenden Ablenkungen.

Du kannst durch Straßen und Hinterhöfe streifen, auf Mauern balancieren, dich durch enge Durchgänge zwängen und neue Wege entdecken. Dabei begegnest du anderen Tieren, die dir helfen oder selbst Unterstützung benötigen.

Little Kitty Big City: Ob die Katze sich gleich umdreht und die Küüken angreifen wird? Sicherlich nicht
Ob die Katze sich gleich umdreht und die Küüken angreifen wird? Sicherlich nicht

Eine Krähe spielt gleich zu Beginn eine wichtige Rolle. Sie möchte 25 glänzende Gegenstände haben, die im Spiel Blinkis heißen. Solche Sammelaufgaben gehören zum festen Bestandteil des Abenteuers. Doch du musst dich nicht ausschließlich auf deine eigentliche Mission konzentrieren. Du kannst auch einfach die Gegend erkunden. Gerade diese Freiheit macht für mich den Reiz des Spiels aus.

Das Beste am Spiel: Du darfst dich wie eine richtige Katze benehmen

Besonders gelungen finde ich, wie viel Aufmerksamkeit die Entwickler den Bewegungen der Katze gewidmet haben. Sie schleicht, springt, klettert und erkundet ihre Umgebung auf eine Weise, die gut zu ihrem tierischen Vorbild passt. Und natürlich kannst du jede Menge Unfug anstellen. Schließlich wäre ein Katzenspiel nur halb so lustig, wenn du dich ständig vorbildlich benehmen müsstest.

So kannst du Gegenstände von erhöhten Flächen schubsen, Menschen ärgern oder dich an Orte begeben, an denen eine Katze eigentlich nichts zu suchen hat. Dazu kommen viele kleine Details. Die Katze kann sich ausruhen, mit anderen Tieren kommunizieren und verschiedene Hüte aufsetzen. Manche dieser Kopfbedeckungen sehen herrlich albern aus.

Holt euch die Katzen aus Little Kitty Big City in euer eigenes Wohnzimmer
Holt euch die Katzen aus Little Kitty Big City in euer eigenes Wohnzimmer

Gerade die Hüte sind für mich eine nette Ergänzung. Sie verändern zwar nicht grundlegend das Spielprinzip, liefern aber zusätzliche Anreize, auch abgelegene Winkel zu erkunden. Die Stadt selbst ist übrigens keine riesige offene Welt, wie der Titel vielleicht vermuten lässt. Sie besteht vielmehr aus einem überschaubaren, dicht gestalteten Gebiet mit zahlreichen kleinen Entdeckungsmöglichkeiten.

Das finde ich gar nicht schlecht. Schließlich möchte ich bei einem solchen Spiel nicht erst kilometerweit durch leere Straßen laufen, um die nächste interessante Aufgabe zu finden.

7 Tipps für Little Kitty, Big City: So kommst du schneller voran

Auch wenn Little Kitty, Big City auf den ersten Blick ziemlich einfach aussieht, gibt es einige Tricks, die dir das Katzenleben erleichtern. Ich habe die wichtigsten Tipps für dich zusammengestellt.

1. Sammle zuerst 25 Blinkis: Gleich zu Beginn möchte die Krähe 25 glänzende Gegenstände von dir haben. Die sogenannten Blinkis findest du fast überall. Schau in Mülltonnen, unter Gegenständen und auf Mauern nach. Du kannst auch herumliegende Getränkedosen in die dafür vorgesehenen Recyclingbehälter werfen. Dafür erhältst du weitere Blinkis. Sobald du 25 gesammelt hast, gibt dir die Krähe einen Fisch.

2. Suche nach den vier Fischen: Die Fische sind besonders wichtig, denn sie verbessern deine Kletterfähigkeit. Insgesamt gibt es vier davon. Den ersten bekommst du von der Krähe. Einen weiteren kannst du einem Angler stibitzen, sobald ihm sein Fang herunterfällt. Die beiden anderen findest du bei einem Lebensmittelgeschäft und einer Gärtnerin. Erst mit ausreichender Kletterausdauer erreichst du auch höher gelegene Bereiche der Stadt.

3. Besorge dir möglichst früh die Stadtkarte: Anfangs kann es ziemlich schwierig sein, sich in den verwinkelten Straßen zurechtzufinden. Sobald du deinen ersten Fisch gefressen hast, kannst du an der bewachsenen Wand hinter der Krähe hochklettern. Auf der anderen Seite triffst du eine Ente, von der du die Stadtkarte erhältst. Sie erleichtert dir die Orientierung erheblich.

4. Nutze die Schnellreise: Du möchtest nicht ständig durch dieselben Straßen laufen? Dann halte Ausschau nach Tanuki. Das ungewöhnliche Tier benötigt zunächst drei Federn, um seine Teleportationstechnik auszuprobieren. Später kannst du über freigeschaltete Kanaldeckel schnell zwischen verschiedenen Orten reisen. Das spart Zeit, besonders wenn du noch Aufgaben erledigen möchtest.

5. Lenke Vögel mit Futter ab: Wenn du Federn benötigst, musst du Vögel fangen. Das gelingt beispielsweise, indem du sie vorsichtig anschleichst und im richtigen Moment anspringst. Noch einfacher wird es, wenn du Brot als Köder verwendest. Während die Vögel fressen, kannst du dich ihnen leichter nähern.

6. Gib den Hunden einen Knochen: Nicht alle Stadtbewohner freuen sich über deine Anwesenheit. Besonders Hunde können dir den Weg versperren. Suche nach Knochen in ihrer Umgebung und lege sie in die entsprechenden Futternäpfe. Sind die Hunde abgelenkt, kannst du gefahrlos an ihnen vorbeilaufen. Insgesamt gibt es drei Hunde, denen du auf diese Weise helfen kannst.

7. Teste die Steuerung vor dem Kauf ausgiebig: Mein wichtigster Tipp betrifft die Smartphone-Version. Nutze die kostenlose Spielphase, um dich mit der Touchsteuerung vertraut zu machen. Probiere vor allem präzise Sprünge, Richtungswechsel und das Balancieren aus. Wenn du damit schon zu Beginn Schwierigkeiten hast, werden dich spätere Kletterpassagen vermutlich ebenfalls nerven. Da die mobile Version derzeit keine externen Controller unterstützt, solltest du erst Geld ausgeben, wenn dir die Bedienung wirklich zusagt.

Mein Extratipp: Versuche nicht, möglichst schnell nach Hause zu kommen. Little Kitty, Big City macht gerade dann Spaß, wenn du abseits der Hauptaufgaben kleine Geheimnisse entdeckst, mit anderen Tieren sprichst und einfach mal ein bisschen Katzenchaos veranstaltest.

Die Grafik ist niedlich, ohne kitschig zu wirken

Optisch gehört Little Kitty, Big City für mich zu den sympathischeren Katzenspielen. Die Umgebung ist farbenfroh, die Figuren sind bewusst einfach gestaltet und die Animationen geben der Hauptfigur jede Menge Persönlichkeit. Besonders die grünen Augen der schwarzen Katze sind ein Hingucker. Sie machen es beinahe unmöglich, der kleinen Ausreißerin böse zu sein, selbst wenn sie gerade wieder irgendein Durcheinander angerichtet hat.

Die Grafik setzt nicht auf Fotorealismus. Stattdessen erwartet dich ein stilisierter Comiclook, der gut zum humorvollen Spielprinzip passt. Auch die anderen Tiere sind liebevoll gestaltet. Durch die Begegnungen entsteht eine kleine Spielwelt, in der es immer wieder etwas zu entdecken gibt. Wer allerdings spektakuläre Spezialeffekte oder eine technisch besonders aufwendige Grafik erwartet, ist hier falsch.

Die Touchsteuerung ist nicht immer ein Vergnügen

So sympathisch ich das Spiel finde, bei der mobilen Steuerung sehe ich einen seiner größten Schwachpunkte. Für Smartphone und Tablet hat Double Dagger Studio die Bedienung zwar angepasst. Trotzdem ist es nicht ganz einfach, eine dreidimensionale Spielfigur über virtuelle Bedienelemente präzise zu bewegen.

Besonders beim Springen, Balancieren und Klettern kommt es darauf an, die Katze möglichst genau auszurichten. Was mit einem Controller gut funktioniert, kann auf dem Touchscreen etwas fummeliger werden. Und genau darüber beschweren sich auch andere Spieler.

In einer Google-Play-Rezension kritisiert ein Nutzer den beweglichen virtuellen Joystick. Er würde sich wünschen, dass das Steuerkreuz an einer festen Position bleibt. Auch ein anderer Spieler bemängelt diese Bedienung, kommt aber insgesamt besser damit zurecht.

Ich kann die Kritik nachvollziehen. Ein gemütliches Erkundungsspiel sollte nicht dadurch schwieriger werden, dass die Steuerung selbst zur Herausforderung wird. Hinzu kommt, dass die Smartphone-Version derzeit keine externen Controller unterstützt. Wer normalerweise mit einem Bluetooth-Gamepad spielt, kann dieses Problem also nicht einfach umgehen.

Mein Rat: Probiere vor einem Kauf unbedingt aus, ob du mit der Touchsteuerung zurechtkommst. Besonders bei einem kleinen Smartphone-Display kann das entscheidend sein.

Warum andere Spieler die mobile Version kritisieren

Schaut man sich die Rückmeldungen zu Little Kitty Big City an, fällt auf, dass viele Spieler die Katze und die Spielidee mögen, mit der technischen Umsetzung aber nicht immer zufrieden sind. Ein weiterer Spieler schrieb, dass sein Smartphone beim Spielen schnell heiß wird, die Figur gerate in bestimmten Bereichen ins Stocken und bei der Beleuchtung gebe es gelegentlich Auffälligkeiten.

Besonders ärgerlich findet er, dass er Grafikqualität und Bildrate nicht selbst anpassen kann. Solche Erfahrungen müssen natürlich nicht auf jedem Gerät auftreten. Gerade bei Android unterscheiden sich Prozessoren, Grafikchips und Arbeitsspeicher erheblich. Trotzdem sollte man die Kritik ernst nehmen. Denn wenn ein Spiel auf einem Smartphone nicht flüssig läuft, hilft auch die schönste Grafik wenig. Ich teste es mit einem iPhone 17 und habe keinerlei Probleme.

Bei meinem Urteil trenne ich deshalb zwei Dinge: das eigentliche Katzenabenteuer und dessen technische Umsetzung für Mobilgeräte. Das Spielprinzip selbst finde ich gelungen. Ob die mobile Version genauso viel Spaß macht, hängt aber auch davon ab, wie zuverlässig sie auf deinem Gerät funktioniert.

Ein weiterer Nachteil: Manche Aufgaben wiederholen sich

Nicht nur die Smartphone-Version hat Schwächen. Schon beim ursprünglichen Konsolenspiel wurde kritisiert, dass die Aufgaben auf Dauer etwas eintönig werden können. Mal musst du bestimmte Gegenstände sammeln, mal einem Tier einen Gefallen tun oder etwas an einen bestimmten Ort bringen.

Die Tiere in Litty Kitty Big City benehmen sich wie im echten Leben
Die Tiere in Litty Kitty Big City benehmen sich wie im echten Leben

Das ist anfangs unterhaltsam, weil du dabei die Stadt kennenlernst. Nach einiger Zeit wiederholen sich jedoch die grundlegenden Abläufe. Auch die Rätsel bleiben überwiegend überschaubar. Wer anspruchsvolle Denksportaufgaben sucht oder eine tiefgründige Geschichte erleben möchte, wird hier möglicherweise enttäuscht.

Ich persönlich finde das bei einem gemütlichen Katzenspiel nicht grundsätzlich schlimm. Allerdings sollte man wissen, worauf man sich einlässt.

Little Kitty, Big City lebt weniger von spielerischen Herausforderungen als von seiner Atmosphäre, dem Humor und der Freude am Erkunden. Die Hauptgeschichte ist außerdem relativ kurz. Für die ursprünglichen Fassungen werden häufig ungefähr fünf bis sechs Stunden genannt, wobei du für zusätzliche Entdeckungen und Sammelaufgaben länger benötigen kannst.

Wer wochenlang beschäftigt werden möchte, sollte seine Erwartungen entsprechend anpassen.

Little Kitty, Big City ist kostenlos, aber nur bis zu einem bestimmten Punkt

Jetzt kommt ein Punkt, der für dieses Blog besonders wichtig ist. Du kannst Little Kitty, Big City kostenlos herunterladen und zunächst ohne Bezahlung ausprobieren. Allerdings erhältst du damit nicht das vollständige Spiel. Sobald du 25 Blinkis gesammelt und bei der Krähe abgegeben hast, wirst du aufgefordert, die Vollversion freizuschalten. Auf iPhone und iPad kostet diese Freischaltung im deutschen App Store aktuell 9,99 Euro. Bei Android wird dir der jeweilige Preis beim In-App-Kauf angezeigt.

Positiv finde ich, dass die Entwickler auf Werbung, Abonnements und zusätzliche kostenpflichtige Erweiterungen verzichten. Du bezahlst einmal und erhältst dauerhaft Zugriff auf das vollständige mobile Abenteuer. Dein Fortschritt aus der Testversion bleibt erhalten. Trotzdem verstehe ich die Enttäuschung mancher Spieler.

Das Problem liegt meiner Meinung nach weniger darin, dass Entwickler Geld für ihre Arbeit verlangen. Es liegt vielmehr an den Erwartungen, die ein kostenloser Download wecken kann. Deshalb sage ich ausdrücklich: Little Kitty Big City ist kein vollständig kostenloses Handyspiel, sondern ein kostenpflichtiges Abenteuer mit kostenloser Testphase.

Was bietet die Handyversion gegenüber PC und Konsole?

Die Smartphone-Version enthält laut Entwickler fast das gesamte ursprüngliche Abenteuer. Außerdem wurde die Steuerung für Touchscreens überarbeitet. Eine Besonderheit ist der neue AR-Modus. Mit Augmented Reality kannst du die virtuelle Katze in deine reale Umgebung einbinden und entsprechende Aufnahmen machen.

Allerdings steht diese Funktion erst nach dem Kauf der Vollversion zur Verfügung.

Auch die Anpassungsmöglichkeiten für deine Katze sind enthalten. So kannst du ihr Aussehen verändern und verschiedene Accessoires ausprobieren. Ein weiterer Vorteil: Nach dem Download und der Freischaltung kannst du das Spiel offline nutzen. Eine dauerhafte Internetverbindung ist nicht notwendig.

Little Kitty Big City Screenshot 1
Bei diesem Anblick muss man einfach lächeln, oder? Credit: Double Dagger Studio

Es gibt aber Einschränkungen. Speicherstände lassen sich nicht von PC oder Konsole auf das Smartphone übertragen. Auch die Käufe für Android und iOS sind voneinander getrennt. Und ganz identisch sind die Fassungen offenbar nicht. In einem Reddit-Beitrag berichtet ein Android-Spieler, dass ihm ein zusätzlicher Bereich der Wohnung aus einer neueren Version fehlt. Ob und wann dieser nachgereicht wird, ist derzeit offen.

Wie schneidet Little Kitty, Big City im Vergleich zu anderen Spielen ab?

Wenn du Spiele magst, in denen du Tiere steuerst, fallen dir wahrscheinlich zuerst Stray und Untitled Goose Game ein. Bei Stray übernimmst du ebenfalls die Kontrolle über eine Katze. Allerdings spielt das Abenteuer in einer geheimnisvollen, futuristischen Welt und erzählt eine deutlich ernstere Geschichte. Auch Gefahren und spannende Passagen nehmen dort mehr Raum ein.

Little Kitty Big City ist dagegen wesentlich unbeschwerter. Es geht weniger darum, eine außergewöhnliche Geschichte zu erleben, sondern vielmehr darum, die Umgebung zu erkunden und Spaß an kleinen Entdeckungen zu haben.

Noch näher liegt der Vergleich mit Untitled Goose Game (für Nintendo!!). Dort sorgst du als freche Gans für jede Menge Chaos und ärgerst die Menschen in deiner Umgebung. Das Spielprinzip erinnert durchaus an Little Kitty Big City. Allerdings stehen bei der Gans die Streiche und cleveren Aufgaben stärker im Mittelpunkt. Das Katzenabenteuer legt mehr Wert auf freie Erkundung und eine niedliche Spielwelt.

Little Kitty Big City: Das würde eine echte Katze auch tun: sich dahinzusetzen, wo es verboten ist
Das würde eine echte Katze auch tun: sich dahinzusetzen, wo es verboten ist

Wenn du ausdrücklich ein Katzenspiel für Android oder iOS suchst, könnte auch Cat Quest interessant sein. Dort erwartet dich allerdings ein Rollenspiel mit Kämpfen, Magie, Ausrüstung und zahlreichen Quests.

Für mich ist Little Kitty Big City die bessere Wahl, wenn du vor allem entspannen und eine liebevoll gestaltete Welt erkunden möchtest. Suchst du hingegen anspruchsvolle Rätsel, Kämpfe oder eine umfangreiche Geschichte, passen die Alternativen möglicherweise besser zu dir.

Für wen lohnt sich Little Kitty Big City?

Wenn du Katzen magst, gerne kleine Spielwelten erkundest und keinen großen Wert auf Action legst, könnte dir das Abenteuer gefallen. Auch für jüngere Spieler und Familien ist das friedliche Spielprinzip interessant. Du musst keine komplizierten Kampfsysteme lernen und kannst viele Dinge in deinem eigenen Tempo entdecken.

Allerdings solltest du die Kaufaufforderung nach der Testphase berücksichtigen, insbesondere wenn Kinder das Spiel nutzen.

Weniger geeignet ist Little Kitty Big City für Spieler, die eine riesige offene Welt, besonders anspruchsvolle Aufgaben oder viele Stunden abwechslungsreiche Action erwarten. Außerdem solltest du vor dem Herunterladen prüfen, ob dein Gerät unterstützt wird. Auf Android werden mindestens Android 14 und 4 GB Arbeitsspeicher vorausgesetzt. Zusätzlich muss das Smartphone die weiteren technischen Anforderungen erfüllen. Wichtig: Gemeint sind 4 GB RAM, nicht 4 GB freier Speicherplatz.

Mein Fazit: Ich empfehle die Katze, aber nicht blind den Kauf

Little Kitty Big City ist eines dieser Spiele, bei denen mir die Grundidee sofort gefällt. Eine neugierige Katze, eine hübsch gestaltete Stadt, humorvolle Begegnungen und viel Unsinn: Viel mehr braucht es manchmal gar nicht. Gerade die Möglichkeit, ohne Zeitdruck herumzustreifen und eigene kleine Entdeckungen zu machen, unterscheidet das Abenteuer von vielen anderen Smartphone-Spielen.

Aber ich möchte auch die Schwächen nicht schönreden. Die Aufgaben könnten abwechslungsreicher sein, die Touchsteuerung ist nicht für jeden angenehm und die technischen Probleme, die einige Android-Spieler schildern, sind ein ernst zu nehmender Nachteil. Hinzu kommt, dass das vollständige Spiel Geld kostet. Das ist angesichts der werbefreien Gestaltung und des einmaligen Kaufpreises nicht grundsätzlich schlecht. Wer aber ein dauerhaft kostenloses Spiel sucht, wird hier enttäuscht.

Meine Empfehlung lautet deshalb: Lade dir Little Kitty, Big City zunächst kostenlos herunter und probiere es aus. Wenn du die Katze problemlos steuern kannst, die App auf deinem Smartphone flüssig läuft und du Freude an der gemütlichen Erkundung hast, kann sich die Vollversion lohnen. Wenn dich dagegen schon nach wenigen Minuten die Steuerung nervt oder dein Gerät spürbar heiß wird, würde ich vorerst auf den Kauf verzichten. Die Katze ist wirklich süß. Aber das allein reicht für mich noch nicht, um ein Spiel uneingeschränkt zu empfehlen.

Weitere Spiele, in denen Katzen die Hauptrolle spielen, gibt es hier. Mit dabei ist auch das Rätselspiel Meowdoku.

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