Die erste schwul-lesbische Simulation

Pridefest von Atari bringt die bunte Atmosphäre und den integrativen Geist echter Pride-Paraden zum ersten Mal auf mobile Geräte und verbindet Mitglieder und Unterstützer der LGBTQ-Community aus der ganzen Welt. Liebesbeziehungen in Videospielen sind zwar keine Rarität, gleichgeschlechtliche allerdings schon. Das soll und wird sich jetzt ändern. Die App ist kostenlos in den Stores zu haben.

Und das erwartet euch: In Pridefest von Atari übernehmt ihr die Rolle eines Organisators und verhelft der Lesbian-Gay-Bi-Trans-Community (LGBT) zu einer schillernden und bunten Parade, sodass immer mehr Leute an dem Umzug teilnehmen.

Pridefest kostenlos spielen

Dazu baut und designt ihr Parade-Wagen und Gebäude, die eine Art Spaß-Level haben. Wenn das voll ist, erhält das jeweilige Objekt ein Upgrade. Dadurch lockt ihr noch mehr Besucher an.  Wählt eine Stadt und verziert den Umzug zur Freude der Anwohner mit Dekorationen und Schmuck.

Pridefest
Pridefest ist die erste Simulation, die sich an die LGBTQ-Community richtet (Quelle: Atari)

Nach der Installation geht es auch direkt los und ihr werdet als Bürgermeister eurer Stadt begrüßt. Als erstes gibt es einen Blick in den Pridekatalog, der über die täglichen Aufgaben informiert, die bewältigt werden müssen. Dass das Spiel komplett auf Englisch ist, sollte euch nicht überraschen (siehe Screenshots und Trailer). Ihr erfahrt u. a., dass Gebäude, die den maximalen Fun-Faktor erreicht haben, per Upgrade erweitert werden können (↑hier gibt es die Android-Version).

Verschönert eure Stadt für das Pridefest

Das erste Gebäude, das ihr errichten sollt, ist ein Candy Shop, in dem es Leckereien gibt, denn auf einem Pride sollte niemand unterzuckert sein. Damit die Stadt auch schön und lebendig wird und wie eine echte Stadt wirkt, braucht sie auch Bäume.

Pflanzt den ersten an die Stelle, die euch gefällt. Danach könnt ihr Biker einkaufen, denn ohne Biker kein Straßenfest. Sobald ihr startklar seid, kann eure erste Straßenparade starten.

Es erscheinen Pfeile auf der Straße, die den Weg eurer Parade anzeigen. Drückt auf Start und eure Parade startet. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 22m/s startet meine durch die Stadt, die zwar noch etwas kahl aussieht, aber das wird.

Nach 510 m ist die Zeit um und ich bin am Ende der Straße angelangt. Jetzt gibt es Belohnungen und eine Auswertung und die Möglichkeit, seine erste Parade mit seinen Freunden zu teilen (↑hier gibt es die iOS-Version der Simulation).

Ladet echte Freunde ein oder macht neue Bekanntschaften

Pridefest
Hier seht ihr mich in meinem Magazin – ich finde, es sieht mir ähnlich (Quelle: pressbuttonm)

Im Anschluss baut ihr weitere Gebäude und entscheidet, wie ihr angesprochen werden wollt. Mit Him, Her oder Them? Gebt euch einen Namen (es muss nicht der echte sein) und sucht euch die ersten Bewohner aus. Das müssen nicht eure echten Freunde sein, denn auch Fremde können zu Freunde werden. Bis zu diesem Zeitpunkt ist es übrigens noch nicht nötig, sich via Facebook zu registrieren, aber unterhaltsamer wird es sicherlich im späteren Verlauf des Spiels.

Natürlich könnt ihr euren Charakter auch selbst gestalten und ähnlich wie Nintendos Miis erstellen. Klickt auf unterschiedliche Haar-, Augen- und Hautfarbe, wählt euer Styling (Schuhe, Hose, Accessoires etc.) und zeigt euch der Community.

In Minispielen schaltet ihr weitere Objekte frei. Dank der sozialen Komponente könnt ihr mit Freunden chatten, Avatare erstellen und andere Städte besuchen (↑hier gibt es die iOS-Version der Simulation).

Pridefest ist Free-to-Play und wurde entwickelt, um die bunte Atmosphäre und den integrativen Geist der unzähligen realen Pride-Paraden, die jährlich auf der ganzen Welt stattfinden, nachzuempfinden.

Pridefest bietet jede Menge sozialer Features, die Spieler dazu ermutigen, auf globaler Ebene zu kommunizieren, u. a. eine direkten privaten Chat oder die die Möglichkeit Pride-Paraden in Städten anderer Spieler zu besuchen und sogar daran teilzunehmen. Darüber hinaus gibt es ein “Club”-System, das die Bildung von Ingame-Gruppen ermöglicht. Die verschiedenen sozialen Funktionen können von den Spielern beliebig aktiviert bzw. deaktiviert werden.

Fazit: Endlich, endlich, endlich. Ohne Wenn und Aber. Und wer heterosexuell ist, kann sich ebenfalls die App herunterladen, um zumindest schon einmal virtuell am eigenen Leib zu erfahren, dass Schwule, Lesben, Transgender richtig feiern können. Weitere Simulationen wie Township & Co. gibt es hier