Octopath Traveler ist ein nostalgisches Rollenspiel – 5 Tipps zum Spiel

Octopath Traveler heißt das neue Game aus dem Hause Square Enix. Es ist ein Einzelspieler-RPG, das bereits 2018 für Nintendo Switch erschienen ist. Und jetzt gibt es das passende Prequel dazu. Der komplette Spieletitel lautet Octopath Traveler Champions of the Continent. Was euch erwartet? Ein nostalgisches Rollenspiel in ansprechend gestalteter Pixelgrafik und super stimmiger Soundkulisse.

Octopath Traveler führt die Geschichte von Octopath Traveler ein und legt den Grundstein dafür, dass CotC-Spieler das Switch-Spiel ausprobieren können. Es ist ein rundenbasiertes JRPG mit viel Interaktion und Kampfszenarien und kann bis zu acht Charaktere in eine Gruppe aufnehmen.

Es gibt 64 verschiedene Charaktere zu sammeln, von denen ihr acht gleichzeitig in eurem Team haben könnt

Die Kämpfe finden in einem kommando- und rundenbasierten System statt, im Unterschied zum Original sind dabei aber acht Charaktere im Einsatz. Das Team kann man aus über 64 Charakteren zusammenstellen.

Wenn das Spiel beginnt, müsst ihr unbedingt das Tutorial mitmachen, um die Grundlagen des Spiels zu verstehen. Bewegung, Kampf und Interaktion – all das lernt ihr hier. Ist dies abgeschlossen, seht ihr gelegentlich einen Katzenmeister, der euch durch die verschiedenen Phasen des Spiels führen wird.

Octopath Traveler verstärkt seinen markanten 2,5D-Grafikstil mit faszinierenden Lichteffekten.
Octopath Traveler verstärkt seinen markanten 2,5D-Grafikstil mit faszinierenden Lichteffekten.

Jedes Mal, wenn euch ein neues Phänomen vorgestellt wird, erklärt diese niedliche kleine Katze alles in einer leicht verständlichen Sprache. Dringende Empfehlung: Ihr solltet diese Tafeln immer durchlesen, da sie sehr hilfreich sind.

In dem Game geht es hauptsächlich darum, dass ihr die Kontrolle über eure Hauptfigur übernehmt und diese spielt und weitere Charaktere auf eurer Reise durch Orsterra rekrutiert.

Die Geschichte von Octopath Traveler CotC spielt in demselben Land wie Octopath Traveler, Orsterra. Dieses Mal ist die Geschichte jedoch brandneu. Sie spielt ein paar Jahre vor den Ereignissen von Octopath Traveler. Orsterra wird von Tyrannen regiert, die nach „Reichtum, Macht und Ruhm“ gieren.

Die Begierden der Tyrannen haben eine bodenlose Dunkelheit über die Welt gebracht, aber es gibt auch diejenigen, die sich der Dunkelheit widersetzen. Ihr werdet ihnen begegnen, während ihr als die „Auserwählten eines göttlichen Rings“ durch die Welt reist.

Ihr beginnt mit einer Figur und bewegt euch per Mausklick durch die Karten

Es gibt drei verschiedene Pfade, für die ihr euch zu Beginn entscheiden könnt: Reichtum, Ruhm oder Macht. Jeder dieser Pfade hat einen anderen Boss oder Bösewicht, der der Antagonist des jeweiligen Pfades ist.

Der Pfad, den ihr wählt, bestimmt eure Geschichte. Natürlich könnt ihr auch die anderen Pfade spielen, sobald ihr die Geschichte eines Pfads abgeschlossen habt. Da es sich um ein Einzelspieler-Kampagnenspiel handelt, liegt der Schwerpunkt immer auf der Geschichte.

Octopath Traveller
Octopath Traveller

Das gefällt mir an dem Spiel

Das einzige Highlight des Spiels ist, dass die Kämpfe ähnlich wie im Konsolen-/PC-Spiel funktionieren, mit dem bekannten Pausensystem, bei dem man Punkte speichern kann, um wiederholte Angriffe auszulösen. Auch die Stein-Papier-Schere-Mechanik bleibt erhalten, sodass jeder Charakter über einzigartige Fähigkeiten und Waffen verfügt, mit denen er manche Gegner besser besiegen kann als andere.

Eine Macke hat das Rollenspiel

Square Enix war clever genug, das Kern-Gameplay ähnlich zu halten, aber leider ist es von einem Gacha-System umgeben, das ziemlich gierig ist.

Das gesamte Spiel ist auf 30 FPS begrenzt, egal welche Grafikeinstellungen man wählt, und selbst bei niedrigen Einstellungen kommt es häufig zu Rucklern und Verzögerungen. Es gibt auch zu Beginn viele Pop-up-Erklärungen in Hülle und Fülle, gepaart mit sinnlosem Text – nichts davon kann übersprungen werden.

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