Virtuelle Haustiere

In den 1990er Jahren war ein Tamagotchi nur etwas für kleine Mädchen oder sehr, sehr verspielte Frauen. Im 21. Jahrhundert macht niemand mehr einen Hehl daraus, dass er selbst ein virtuelles Haustier hat. Kein Wunder, denn die „Viecher“ werden immer niedlicher und können logischerweise mehr als noch vor 25 Jahren.

booFalls jemand noch auf der Suche nach einem kleinen Wesen ist, das er täglich füttern, säubern und bespaßen muss, kann sich diese hier ja mal genauer ansehen. Eigentlich sind alle irgendwie gleich, aber einige haben Extra-Features, die schon sehr erschreckend sind, denn wenn das eigene Tier weiß, wie das Wetter draußen ist, könnte man kurz schlucken, bis einem GPS einfällt und alles wieder in Ordnung ist. Mein Boo, der „Knall“ heißt und den ihr links seht, hat noch dasselbe Aussehen wie am ersten Tag, weil ich ihn so einfach perfekt finde. Er/sie/es braucht keine Sonnenbrille, Turnschuhe, grüne Wimpern oder gelbe Haare – ich mag ihn/sie/es so, wie er/sie/es ist. In „My Boo“ gibt es viele Spiele und je weiter man in den Level vorankommt, umso mehr Spiele gibt es. Und je Spiele man spielt, umso mehr Geld nimmt man ein, umso mehr kann man kaufen (ich kaufe nur Essen, Süßes & Getränke) etc. Wenn mein „Knall“ müde wird, zwinkert er/sie/es mit dem Auge und fängt sofort zu schnarchen an. Herrlich. Wer jetzt auch einen eigenen „Knall“ haben will (natürlich kann man seinen Boo so nennen wie man mag), ist hier genau richtig: iOS-Spieler gelangen hier zum Download von „My Boo“ und Android-User erhalten hier ihren eigenen Boo.

2Android-Spieler haben eine größere Auswahl als Apple-Anhänger, denn „Moy“ gibt es aktuell nur für Android-Geräte. “Moy” will jeden Tag bespaßt werden und belohnt den Spieler mit tollen Überraschungen. Wer “Pou” kennt, wird sich bei dieser App schnell zurechtfinden. Wer mag, kann seinem eigenen “Moy” einen eigenen Namen geben. Das Tierchen muss gewaschen werden und manchmal muss es auch schlafen. Anders und besser als bei “Pou” geht das bei “Moy(hier gibt es die iOS-Version des Spiels) schneller – hier reicht dem Vieh ein kurze Pause. Essen muss er auch und dazu gibt es Pizza, Burger und vieles mehr. Sollte man seine Figur mal vernachlässigen, kann man ihm auch Medikamente geben. Die unzähligen Minigames erinnern auch an “Pou” oder “My Boo” – hier kann man im “Doodle Jump”-Stil springen, Autorennen fahren, “Ping” spielen etc. Mit den so verdienten Münzen kann man dann Nahrung kaufen, die Figur stylen und vieles mehr. Natürlich können Spieler von ihrem Tierchen auch Fotos schießen und diese dann ihre Freunde weiterleiten oder direkt posten. Hier gibt es „Moy“!

2Wer häufiger meine Seite besucht, weiß, dass ich ja eigentlich nicht so anfällig für virtuelle Haustiere bin, aber dieser kleine Frosch, den man in unzählige neue Stylings stecken kann, ist einfach zu niedlich. Wie mit jedem anderen Tamagotchi-Klon kann man auch mit diesem hier spielen und eine Menge Spaß haben. Ihr werdet sehen, dass man es kaum übers Herz bringt, sich nicht regelmäßig bei dem Frosch zu melden, um nachzusehen, ob er Hunger oder Lust hat zu spielen. Obwohl: wenn man weiß, dass man demnächst weniger Zeit für den kleinen Laubfrosch hat, kann man ihm auch einfach ein Spielzeug geben und er beschäftigt sich ganz alleine. Ganz lustig ist, dass, wenn man GPS eingeschaltet hat, die App den aktuellen Ort erkennt, an dem man sich gerade aufhält und somit auch das aktuelle Wetter. Regnet es draußen in der realen Welt, regnet es auch im Froschland. Toll. Und wenn es Abend wird, legt sich der kleine Frosch auch alleine ins Bettchen. Hier gibt es „Hi Frog“ kostenlos – und wie gesagt, nur für Android! Update: Neuerdings ist Hi Frog auch für iOS erhältlich – hier bekommt ihr das Spiel!

pou„Pou“ werdet ihr hier nicht finden, weil ich den nicht so toll finde. Und das bezieht sich nur auf die Optik. Ich finde nicht, dass das Tierchen gut aussieht – auch nicht, nachdem man es selbst gestylt hat, denn die Körperform eines „Pous“ spricht mich persönlich nicht an. Ich weiß schon, dass „Pou“ so etwas wie der Vater/die Mutter aller neuen Tamagotchis ist, aber manchmal muss man nicht das erstbeste wählen, sondern einfach mal auf ein Update oder einen Klon warten. Da ich mit meinem „Knall“ sehr glücklich bin, habe ich alle anderen wieder von meinem Smartphone gelöscht. Wer aber unbedingt „Pou“ haben muss, kann hier klicken, wenn er ein iPhone besitzt (kostenpflichtig) oder hier, falls der „Pou“ auf einem Android-Smartphone aktiv werden soll.

Wer auf Action steht und kein Haustier braucht, sollte hier klicken und Spaß haben.