Starcraft II

Dreist: Manipulationen jetzt auch im eSports?

Die Nachricht dürfte viele überrascht haben. Offensichtlich werden auch im eSports Spiele verschoben. Viele schütteln schon mit dem Kopf und fragen sich, was bloß aus der Spielerehre geworden ist. Grund für die Aufregung: Offensichtlich kam es in Asien, genauer gesagt in Südkorea, zu gezielten Spielmanipulationen bei Starcraft II. Einige Player sollen wohl Spiele mit Absicht verloren haben. Dahinter steckt vermutlich die südkoreanische Mafia, die in vielen Städten illegale Wettbüros, unter anderem auch für eSports-Events, unterhält.

Im eSport wird mittlerweile ordentlich Geld verdient

Die eSport-Szene ist mittlerweile ein Millionengeschäft, in dem tausende von Firmen mitmischen. Es gibt für Profispieler hohe Preisgelder, bei denen so mancher Sportler aus anderen Sport-Disziplinen neidisch werden dürfte. Der größte Umsatz wird jedoch mit Wetten auf eSport-Evens und Games gemacht. Die besten App-Anbieter und Quoten gibt es auf sportwette.net. Hier kann auf den Ausgang von Fifa 18-Spielen, Counter Strike-Matches oder World of Warcraft-Games gesetzt werden.

FIFA 18
FIFA 18

Mit etwas Glück und Sachverstand, verdient sich viele mit den Bets den einen oder anderen Euro hinzu. Die Wetten auf eSports erreichen zwar vom Umsatz her noch nicht ganz das Niveau wie bei Fußball- oder Tennisspielen, jedoch ist ein stetiger Anstieg zu verzeichnen. Gerade bei asiatischen Wettbüros sind oft hohe Einsätze und damit auch hohe Gewinne möglich. Das ist natürlich ein gefundenes Fressen für die Wettmafia.

Manipulationen im eSport leichter

Im eSport dürfte es zudem erheblich leichter sein, an einzelne Player heranzutreten und diese zum Mitmachen bei Manipulationen zu bewegen. Eine Tatsache, die jedem echten Player an seine Ehre gehen würde. Aber das dabei gebotene Geld lässt offensichtlich auch einige eSportler moralisch verkommen. In jedem Fall müssen nun auch im eSports Mechanismen zur Bekämpfung von Manipulationen eingeführt werden.

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Vorbild könnte zum Beispiel das internationale System von Bet-Radar sein, das ein Monitoring über die weltweit an den Börsen platzierten Wetteinsätze betreibt und offensichtliche Ausreißer, die oftmals in den unteren Ligen und bei kleineren Turnieren stattfinden, zuverlässig herauszufischen.

Die Falschspieler in Südkorea sind jedenfalls identifiziert und lebenslang auf den Plattformen gesperrt worden. Wie man jedoch verhindern will, dass sie unter anderem Spielernamen noch einmal zuschlagen, ist allerdings fraglich.

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