Ironpants

Kaum habe ich mich vom „Flappy Bird„-Schreck, das ich nicht mehr als 44 Röhren schaffe, erholt, kommt das nächste Spiel daher, dass mich in den Wahnsinn treiben will. „Ironpants“ heißt es und es ist 1:1 dasselbe wie das erstgenannte Spiel. Adios Leben, ich bin dann mal weg!

0Und darum geht’s: Schaut euch am einfachsten mal diesen Artikel an und ihr wisst Bescheid. Aber anders als bei „Flappy Bird“ reagiert meiner Meinung nach die Steuerung bei „Ironpants“ noch google_buttosensibler. Bei meinen ersten fünf Versuchen hat es keine Rolle gespielt, dass der Spielcharakter eine eiserne Hose trägt, denn ich bin fünf Mal hintereinander vor die allererste Kiste 1geknallt. Und das mit einem lauten Rumms. Wenn man dann zwischen die ersten Kisten durchgeflogen ist, erscheint ein typischer Arcade-Automaten-Ton, der andeutet, dass man den ersten Punkt bekommen hat. Auch das kann ganz schön die Konzentration stören.

Einziges Manko des Spiels: Es ist schneller und wenn man neustarten muss, ist es auch schneller als „Flappy Bird“. Das wiederum bedeutet aber auch, dass man schneller auf die aufploppende Werbung klickt und schon ist man raus aus dem Spiel und sieht sich im Store wieder. Das nervt ein wenig.

2Aus der App heraus kann man tweeten oder sich den Highscore ansehen (aktuell führt Red mit 541 Punkten vor Gavinsucks mit 348 Punkten). Ich stehe noch auf Platz 89482, aber das kann sich vielleicht noch ändern. Ich muss nur die Nerven behalten. Irgendwie. Das Spiel hat auch eine eigene Facebook-Seite und wer es wissen will: „Ironpants“ ist aktuell auf Platz 5 der beliebtesten Apps – in Australien.

Fazit: Viele werden schimpfen, dass dieser Klon einfach nur frech ist. Aber was soll’s. Es kostet nichts (außer Nerven) und wer schon erkannt hat, dass er bei „Flappy Bird“ keine Chance auf den weltweiten Highscore hat, kann es ja mal hier probieren. „Ironpants“ benötigt mindestens iOS 4.3 oder Android 2,2.

Weitere Arcade-Spiele gibt es hier – kostenlos für iOS und Android.

Mein Tipp der Woche: „Amigo Pancho“!